Die Smart Supply Chain umfasst Big Data, um die Leistung der Vorgänge im Lager in Echtzeit zu analysieren

Smart Supply Chain: Die Lieferkette wird intelligent

23 Dezember 2020

Die Smart Supply Chain entstand durch die Integration neuer Technologien im Lager, um der Nachfrage nach einer flexiblen und integrierten Logistik gerecht zu werden, die sich an die Saisonabhängigkeit der Produkte und die Kundenbedürfnisse anpassen lässt.

die Saisonabhängigkeit der Produkte und die Kundenbedürfnisse anpassen lässt. Aufgrund struktureller Veränderungen, wie dem Aufkommen neuer Vertriebskanäle oder kostengünstiger Retouren, stellen die Digitalisierung und Automatisierung von Logistikprozessen in einem wettbewerbsintensiven und komplexen Umfeld die einzige Möglichkeit dar, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhalten.

Die digitale Transformation zählt genau zu den Top Ten der Ziele, die sich Unternehmen gesetzt haben: 91 % der mittelständischen Unternehmen in Europa halten die Auswirkungen neuer Technologien für relevant oder sehr relevant für ihre Geschäftstätigkeit, so eine 2019 von PwC durchgeführte Studie.

Was bedeutet Smart Supply Chain?

Vor dem Hintergrund der vierten industriellen Revolution, insbesondere durch die Einführung des Omnichannel-Modells und von 24-Stunden-Blitzlieferungen, müssen Unternehmen dem Endkunden den besten Service garantieren, ohne zusätzliche Kosten zu berechnen.

Was ist die Lösung? Smart Supply Chains nutzen IIoT, fortschrittliche Robotik und Big Data, um Daten zu verarbeiten und Trends und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung der logistischen Abläufe innerhalb und außerhalb der Anlage zu erkennen.

In einer integrierten Lieferkette müssen alle Beteiligten ihre Leistung in den logistischen Phasen, die das Produkt durchläuft, überwachen, da nicht nur der Kunde, sondern auch die verschiedenen an der Logistikkette beteiligten Unternehmen hohe Qualitätsanforderungen stellen.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Unternehmen für die Implementierung eines Lagerverwaltungssystems sowie automatisierter Lösungen in den Prozessen der Einlagerung und Auftragszusammenstellung, um ihre Produktivität zu steigern und zu gewährleisten, dass Fehler in ihren Abläufen vermieden werden.

Eine Studie der amerikanischen Beratungsfirma McKinsey zeigt auf, dass multinationale Unternehmen, die neue Technologien in ihre Lieferkette integrieren, bis zu 30 % der Logistikkosten einsparen können. Der Bericht nimmt als Stichprobe nordamerikanische Unternehmen mit einem Umsatz von rund 10.000 Millionen Dollar pro Jahr.

Die Studie kommt sogar zu dem Schluss, dass die Implementierung intelligenter Technologien in der Lieferkette es einfacher machen wird, diese effizienter zu gestalten:

  • Effizient: Die Erfassung von Daten und Leistungsindikatoren hilft, Fehler und Ineffizienzen bei Arbeitsabläufen und Waren sowie zukünftige Engpässe in der Lieferkette vorherzusagen.
  • Produktiv: Neue Technologien ermöglichen es Unternehmen, innovative Lagerhaltungsmethoden zu verwenden, die die Leistung des Lagers maximieren.
  • Flexibel: Dank Big Data können neue Logistiktrends erkannt und der Betrieb der Anlage an das effizienteste Lagersystem angepasst werden, wodurch die Logistikkosten des Unternehmens gesenkt werden können. Die Datenanalyse erleichtert die strategische Entscheidungsfindung auf Grundlage der Lagerleistung, wie z. B. die Änderung der Ein- und Auslagerungslogik von Produkten FIFO/LIFO oder die Wahl konventioneller oder automatischer Lagerlösungen.

Digitale Transformation in der Lieferkette

Der Trend der Smart Supply Chains bedeutet also, dass jedes Unternehmen alle Prozesse von Design, Herstellung, Produktion und Lagerung des Produkts überwacht, um die Rückverfolgbarkeit des Produkts und die Einhaltung der erforderlichen Qualitäts- und Hygienestandards zu gewährleisten.

Doch welche Technologien sind für die Entwicklung der Smart Supply Chain entscheidend?

  • Big Data: Die Analyse der Daten in Echtzeit ermöglicht die kontinuierliche Verbesserung der Logistikprozesse. Mithilfe eines LVS lassen sich Arbeitsabläufe und Warenflüsse optimieren und damit die endgültige Leistung von Logistikzentren steigern.
  • IIoT: Das industrielle Internet der Dinge stellt eine Verbindung zwischen den verschiedenen Geräten im Lager her, was zu größerer Produktivität in den Abläufen und erheblichen Einsparungen bei den Logistikkosten führt.
  • Speicherung in der Cloud: Die Menge der von allen Teilnehmern der Lieferkette gesammelten Informationen erfordert eine hohe Speicherkapazität. Aus diesem Grund liegt die Zukunft der Logistik in der Cloud. Das Lagerverwaltungssystem von Mecalux, Easy WMS, bietet ebenfalls SaaS an, wobei die Server außerhalb der Anlagen des Kunden untergebracht sind.
  • Künstliche Intelligenz: Die künstliche Intelligenz erhöht die Effizienz und Produktivität der verschiedenen automatischen Lagersysteme, Roboter, die in der Anlage arbeiten, und ermöglicht es ihnen, intelligente Entscheidungen zu treffen, ohne dass der Bediener eingreifen muss.
  • Blockchain: Die Blockchain ermöglicht einen schnelleren und sichereren Austausch zwischen den Beteiligten der Lieferkette und verbindet alle Lagersysteme und Roboter, die sich im Lager befinden, in einem einzigen unveränderlichen Netzwerk miteinander.
Dank des Moduls Supply Chain Analytics von Easy WMS können auf Grundlage der Datenanalyse in Echtzeit die besten logistischen Entscheidungen getroffen werden.
Dank des Moduls Supply Chain Analytics von Easy WMS können auf Grundlage der Datenanalyse in Echtzeit die besten logistischen Entscheidungen getroffen werden.

Dies sind die wichtigsten Technologien, die Teil der digitalen Transformation im Lager sind. Aber auch andere Technologien wie 5G, digitale Zwillinge oder maschinelles Lernen tragen dazu bei, die Lieferkette optimal und effizient zu gestalten und auf die Anforderungen des Lagers 4.0 zu erfüllen.

Supply Chain Analytics: Effizienz und Produktivität für die Lieferkette

Neue Technologien ermöglichen es Logistikleitern und generell allen Beteiligten der Lieferkette, Informationen über die im Lager stattfindenden Prozesse abzufragen.

Doch wie können diese Informationen richtig analysiert werden, um die Effizienz der Anlage zu steigern? Die Digitalisierung des Lagers umfasst die Implementierung eines Lagerverwaltungssystems, das die Leistung der Bediener und die Prozesse des Logistikzentrums misst, um Mehrkosten für das Unternehmen zu vermeiden.

Die fortschrittlichsten LVS bieten bereits zusätzliche Module zur Untersuchung der Leistungskennzahlen (KPIs) im Lager, um Entscheidungen für die Logistik zu treffen, die die Produktivität steigern und Mehrkosten reduzieren. So verfügt beispielsweise Easy WMS, das Lagerverwaltungssystem von Mecalux, über fortschrittliche Funktionen zur Auswertung der von den verschiedenen Beteiligten in der Lieferkette erzeugten Daten: Supply Chain Analytics.

Diese Software ermöglicht:

  • Die Anzeige aller Informationen eines Unternehmens.
  • Die Anwendung strategischer Maßnahmen auf Grundlage der Analyse der vorliegenden Statistiken.
  • Die Auswertung und Erfassung von Markttrends, bevor sie eintreten.

Digitalisierung: eine Methode des Continuous Improvement

Smart Supply Chains kombinieren also die Anwendung von Technologie mit der Integration von Informationen, die in jedem logistischen Schritt produziert werden. Ziel ist es daher, die Effizienz zu steigern und die Lieferung des Produkts an den Endkunden zu den zuvor vereinbarten Konditionen sicherzustellen.

Diese digitale Transformation, die sich auf die Digitalisierung und Automatisierung des Lagers stützt, erleichtert das Continuous Improvement im Unternehmen durch Datenanalyse und den Einsatz von Robotik in den Anlagen. So können die Informationen optimal genutzt werden, um Fehler und Ineffizienzen zu vermeiden.

Wir bei Mecalux sind Experten in der Implementierung von Lagerlösungen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie in Ihrem Unternehmen Smart Supply Chains anwenden können, dann kontaktieren Sie uns. Einer unserer Experten wird die Anforderungen ihrer Anlagen und Prozesse analysieren und Verbesserungen vorschlagen.