Zum Slow Moving Inventory gehören jene Produkte, die sich nur langsam verkaufen

Slow Moving Inventory: Definition, Erkennung und Tipps zur Reduzierung

11 Jun 2026

Slow Moving Inventory stellt eine entscheidende Herausforderung für die logistische und finanzielle Rentabilität eines Unternehmens dar. Dies führt nicht nur zu einer Überlastung des Lagerraums, sondern bindet auch Betriebskapital und erhöht das Risiko der Veralterung. Damit sich diese Situation ändert, müssen Unternehmen proaktive Strategien basierend auf präzisen Echtzeitdaten umsetzen.

In diesem Artikel erläutern wir, was unter „Slow Moving Inventory“ zu verstehen ist, welche Probleme das verursacht und wie es zu vermeiden ist.

Was versteht man unter Slow Moving Inventory?

Zum Slow Moving Inventory gehören Produkte, die aus verschiedenen Gründen nur langsam verbraucht oder verkauft werden und länger als vorgesehen im Lager verbleiben. Seine Merkmale können je nach Branche oder sogar je nach Art des jeweiligen Artikels unterschiedlich sein, doch im Allgemeinen wird er als Bestand definiert, der sich seit 90 bis 180 Tagen im Lager befindet. Produkte mit geringem Umschlag, im Englischen als Slow Movers bezeichnet, können Rohstoffe, Komponenten oder Fertigprodukte sein, für die über einen längeren Zeitraum hinweg nur eine geringe oder gar keine Nachfrage besteht.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Art des Geschäfts diese Kennzahl mitunter beeinflussen kann – insbesondere, wenn der Kunde kampagnenbasiert arbeitet. In solchen Fällen kommt es häufig vor, dass sich vor der Markteinführung Bestände ansammeln. Dieser Bestand gilt technisch gesehen als Slow Moving Inventory, bis die Saison beginnt und die Produkte auf den Markt kommen.

Unterschiede zwischen Produkten mit geringem Umschlag und toter Bestand

Der Begriff Slow Moving Inventory sollte nicht mit totem Bestand oder veraltetem Bestand verwechselt werden. Unter totem Bestand versteht man Waren, die ihren Handelswert vollständig verloren haben und keine Aussicht auf einen Verkauf oder Absatz mehr bieten. Gründe hierfür sind beispielsweise physische Beschädigungen, das Ablaufen der Haltbarkeitsfrist oder eine endgültige technologische Veralterung. Oftmals durchläuft ein veraltetes Produkt zuvor eine Phase als Artikel mit geringem Umschlag. Der wesentliche Unterschied liegt in der erwarteten Nachfrage nach dem Produkt:

  • Geringer Umschlag. Das Produkt ist nach wie vor funktionsfähig und gefragt, wenn auch in sehr geringem Umfang. Es handelt sich um ein Geschwindigkeitsproblem.
  • Toter Bestand. Das Produkt findet keinerlei Nachfrage mehr. Es handelt sich um ein Problem der Rentabilität, bei dem die Lagerkosten jeden möglichen Gewinn übersteigen, was eine Ausbuchung erforderlich macht.

Allerdings werden nicht alle Artikel, die von einem geringen Umschlag betroffen sind, letztendlich als veraltet eingestuft. So verkaufen sich beispielsweise Winterkleidungsstücke im Sommer weniger gut, im Winter hingegen wieder besser. Andere Waren hingegen können aufgrund des technologischen Fortschritts veralten. Genau das ist mit Faxgeräten oder DVD-Playern passiert.

Hinzu kommt noch die Situation von Kunden, die aufgrund von Verpflichtungen oder Servicevereinbarungen Produkte mit sehr geringem Umschlag vorhalten. In diesem Fall ist die längere Lagerung kein Planungsfehler, sondern eine betriebliche Notwendigkeit. Deutliche Beispiele hierfür sind Industrie- und Automobilersatzteile sowie Sammlerstücke.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey & Company entfallen bei Originalgeräteherstellern zwischen 10 und 40 % des Lagerbestands auf Artikel mit geringem Umschlag, die vorrätig gehalten werden müssen, um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen oder sich bietende Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen.

Außerdem muss zwischen Artikeln mit geringem Umschlag und totem Bestand einerseits und Überbeständen andererseits unterschieden werden. Bei Überbeständen findet das Produkt zwar weiterhin Absatz, doch übersteigt der Lagerbestand die erwartete Nachfrage.

Welche Probleme verursacht Slow Moving Inventory?

Produkte mit geringem Umschlag wirken sich auf die räumliche Organisation des Lagers aus und können unter bestimmten Umständen auch die finanzielle Lage von Unternehmen gefährden. Dies sind einige der wichtigsten Probleme, die dadurch entstehen:

Kosten der Lagerung

Ein Slow Moving Inventory verursacht unter anderem ständige Kosten für Lagerung, Versicherungen, Betriebsmittel sowie Arbeitskräfte, wodurch sich die Gewinnspannen verringern. Diese Produkte beanspruchen einen Teil des Betriebsbudgets und erhöhen die Lagerkosten der Einrichtung pro Einheit der Anlage, wodurch die Rentabilität beeinträchtigt wird.

Gefahr der Veralterung

Beim Slow Moving Inventory besteht das Risiko, dass diese Bestände veralten, ihr Verfallsdatum überschreiten oder verderben. Zur Vermeidung solcher Probleme geben Lagerverwaltungssysteme wie Easy WMS von Mecalux Warnmeldungen aus, sobald sie feststellen, dass das Verfallsdatum eines Produkts bald abläuft. So können rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, bevor es zu Verlusten kommt. Dies zwingt die Unternehmen dazu, Produkte mit hohen Preisnachlässen zu verkaufen oder sogar Bestände zu entsorgen. Grundsätzlich gilt: Je länger ein Artikel ungenutzt bleibt und nicht verkauft wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sein Wert sinkt und es zu einem Bestandsverlust kommt.

Ineffiziente Raumnutzung

Die Anhäufung von Produkten mit geringem Umschlag führt zu einer Verschwendung von Raum, der von stärker nachgefragten Artikeln genutzt werden könnte. Das heißt, Slow Movers stellen entgangene Verkaufschancen dar und blockieren Stellplätze, was die logistische Komplexität erhöht.

Stillgelegtes Kapital

Bestände, die über längere Zeit im Lager verbleiben, binden Kapital, das in anderen Bereichen hätte investiert werden können und dort möglicherweise höhere Erträge erzielt hätte. Einzelhändler, die zu viel in Produkte mit geringem Umschlag investieren, können in ihrer finanziellen Flexibilität eingeschränkt werden, was ihr Wachstum behindert.

Wie lassen sich Produkte mit geringem Umschlag identifizieren?

Für eine effektive Verwaltung von Slow Moving Inventory muss zunächst überprüft werden, ob diese Produkte tatsächlich im Lager vorrätig sind. Anschließend sollte der Kommissionierverlauf überprüft werden, da ein Standardartikel in der Regel regelmäßig Ausgänge verzeichnet. Sollte keine Aktivität vorliegen, muss die Konfiguration des Bestandsstandsorts unbedingt überprüft werden, um Blockierungen oder versteckte Reservierungen auszuschließen, die dessen Bewegung verhindern könnten.

Bei Lagerverwaltungssystemen (LVS) wie Easy WMS ist die ABC-Bewertungsfunktion des Moduls Slotting für LVS von entscheidender Bedeutung für die frühzeitige Erkennung von Slow Movers. Das System analysiert den Rückgang der Ausgänge und empfiehlt eine Aktualisierung der Klassifizierung, sobald es feststellt, dass ein Produkt zu einem Artikel mit geringem Umschlag geworden ist. Daraufhin schlägt das LVS die Verlegung dieser Slow Mover aus den aktiven Kommissionierbereichen in sekundäre Stellplätze vor. Dadurch wird der Platz für Artikel mit höherem Umschlag optimiert.

Bei der Analyse ist auch das Alter des Bestands zu berücksichtigen. Dabei sind diejenigen Einheiten gesondert zu erfassen, die die Lebensdauer überschritten haben, damit sie unverzüglich liquidiert werden können. Durch den Abgleich dieser Daten mit den Verkaufszahlen lässt sich schließlich feststellen, ob das Problem in der Nachfrage oder im Preis liegt.

Die Leistungsfähigkeit wird anhand der Umschlagshäufigkeit des Bestands gemessen. Das heißt, es wird ermittelt, wie oft ein Produkt innerhalb eines bestimmten Zeitraums nachbestellt werden muss. Eine niedrige Umschlagshäufigkeit weist auf Slow Movers hin, während Produkte mit hohem Umschlag überdurchschnittliche Bewegungen aufweisen, mit ständigen Ausgängen und einer minimalen Verweildauer im Lager. Um diese Artikel zu finden, wird in der Regel das Pareto-Prinzip anhand der ABC-Klassifizierung der Lager-SKUs angewendet. Nach diesem Kriterium lassen sich zwei Hauptkategorien unterscheiden:

  • Produkte mit hohem Umschlag (Klasse A). Sie machen zwar nur 20 % der Artikel aus, generieren jedoch etwa 80 % des Umsatzes.
  • Produkte mit niedrigem Umschlag (Klasse C). Sie machen 50 % der gelagerten Artikel aus, weisen jedoch nur eine minimale Aktivität auf und machen lediglich 5 % der gesamten Warenbewegungen oder des Gesamtumsatzes aus.
Der Abverkauf von Produkten mit geringem Umschlag, bevor sie zu Verlusten führen, stellt eine logistische Herausforderung dar
Der Abverkauf von Produkten mit geringem Umschlag, bevor sie zu Verlusten führen, stellt eine logistische Herausforderung dar

Was soll man mit dem Bestand an „Slow Movers“ tun?

Nach der Identifizierung der Produkte mit geringem Umschlag kommt die eigentliche logistische und kaufmännische Herausforderung: Sie müssen verkauft werden, bevor sie zu Verlusten werden. Dazu wenden Unternehmen verschiedene Strategien an:

Sonderangebote

Sie wecken das Interesse potenzieller Kunden, ohne dabei große Rabatte gewähren zu müssen. Durch Strategien wie „2 zum Preis von 1“ oder „das zweite Stück zum halben Preis“ lässt sich der Lagerumschlag beschleunigen. Durch Sonderangebote lassen sich Produkte, die auf dem Markt noch gefragt sind, abverkaufen, während gleichzeitig Platz für neue Artikel geschaffen wird. Eine weitere Möglichkeit sind Outlet-Aktionen, wie sie in der Modebranche üblich sind. Dabei wird eine Kollektion vor dem Start einer neuen Kampagne abverkauft, um die verbleibenden Bestände zu veräußern.

Rabatte

Diese Maßnahme ist in der Regel nicht die erste, die Unternehmen in Betracht ziehen. Sie kann jedoch zur Lösung des Problems beitragen, da in einem von Angebot und Nachfrage bestimmten Markt niedrigere Preise den Absatz steigern dürften. Vor der Gewährung von Rabatten muss eine gründliche Analyse durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Rabatte die Gewinnmargen nicht wesentlich beeinträchtigen.

Mehr Attraktivität schaffen

Durch gezielte Marketingmaßnahmen lässt sich ein Produkt möglicherweise schneller verkaufen und aus der Kategorie der Slow Mover herausholen. Dazu kann beispielsweise der Online-Shop des Unternehmens aktualisiert werden, indem die Qualität der Texte und der Produktfotos verbessert wird. Handelt es sich um eine physische Verkaufsstelle, empfiehlt es sich, die Artikel an prominente Stellen im Geschäft zu verlegen. Auch eine Neugestaltung der Verpackung ist eine Überlegung wert.

Spenden

Eine Möglichkeit, Slow Moving Inventory schnell loszuwerden und dabei unter Umständen einen Steuerabzug zu erzielen, ist die Spende von Produkten, die Platz beanspruchen, der für andere Artikel genutzt werden könnte. Diese Spenden können sich positiv auf die Gemeinschaft auswirken oder sogar zu einer Berichterstattung in den Medien führen, wodurch ein Teil ihres Wertes wiedergewonnen werden kann.

Wie lässt sich Slow Moving Inventory begrenzen?

Zur Minimierung der Auswirkungen von Produkten mit geringem Umschlag empfiehlt sich ein ganzheitlicher Ansatz, der Technologie, Datenanalyse und eine agile Lieferkette miteinander verbindet:

Implementierung eines Lagerverwaltungssystems

Die LVS steuern alle Prozesse und Ressourcen dieser Lagerbereiche. Spezialisierte Systeme wie Easy WMS optimieren die Leistung und Rentabilität durch die Digitalisierung des Informationsflusses, wodurch sich Produkte mit geringem Umschlag in Echtzeit leichter auffinden lassen. Dank Funktionen wie Slotting für LVS verlagert die Software Artikel der Klasse C automatisch in weniger kritische Bereiche, um Platz für die Schnellkommissionierung zu schaffen. Darüber hinaus überwacht das System mithilfe des Moduls „Supply Chain Analytics“ den gebundenen Bestand und die Verfallsdaten und optimiert die Auslagerungsregeln, um Veralterung zu vermeiden und einen gesunden Cashflow zu gewährleisten.

Analyse der Nachfragemuster

Mithilfe historischer Verkaufsdaten und saisonaler Trends lässt sich die Nachfrage für jeden Artikel, der in einem bestimmten Zeitraum verkauft wird, besser vorhersagen. So werden Überbestände vermieden und eine gute Umschlagshäufigkeit gewährleistet. Darüber hinaus lassen sich je nach Nachfrage verschiedene Versorgungsstrategien umsetzen, wie beispielsweise Push- und Pull-Produktionssysteme.

Anpassung des Sicherheitsbestands

Die Festlegung von Mindest- und Höchstbestandsgrenzen spielt eine entscheidende Rolle für einen ausgewogenen Lagerfluss. Während die Mindestbestandsgrenze Fehlbestände bei Artikeln der Klasse A verhindert, dient die Höchstbestandsgrenze als entscheidender Filter gegen die Anhäufung von Slow Movers. Um zu verhindern, dass ein Artikel mit geringem Umschlag zu Überbeständen führt, müssen die Bestellpunkte angepasst und die Sicherheitsbestände für diese spezifischen SKUs reduziert werden. So begrenzt das System automatische Wiederauffüllungen und minimiert das Risiko künftiger Überbestände. Mit Easy WMS lässt sich dies durch die Parametrisierung von Warnmeldungen und Bestandsgrenzen im Artikelstamm vereinfachen. So wird sichergestellt, dass die Einkaufsparameter stets auf den tatsächlichen Warenausgang abgestimmt sind.

Überprüfung der Liefervereinbarungen mit den Lieferanten

Die Förderung der Zusammenarbeit mit Lieferanten ist für die Flexibilität der Lieferkette unerlässlich. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit Produkten mit geringem Umschlag. Eine wirksame Strategie ist die Neuverhandlung von Einkaufsvereinbarungen, um die Mindestbestellmengen oder die Nachschubhäufigkeit für diese spezifischen Artikel zu senken. Durch die Anpassung der Einkaufsmengen an den tatsächlichen Bedarf wird vermieden, dass große Mengen an Waren eingehen, die Gefahr laufen, nicht verkauft zu werden. Diese Flexibilität mindert nicht nur das Risiko von Überbeständen bei wichtigen Artikeln, sondern sorgt auch dafür, dass Kapital nur in den unbedingt notwendigen Bestand investiert wird.

Durch die Automatisierung des Informationsflusses lässt sich leichter feststellen, welche Produkte einen geringen Umschlag aufweisen
Durch die Automatisierung des Informationsflusses lässt sich leichter feststellen, welche Produkte einen geringen Umschlag aufweisen

Slow Moving Inventory: Vom Problem zur Chance

Letztendlich geht es bei der Schaffung eines effizienten Lagerbestands nicht darum, Artikel mit geringem Umschlag pauschal auszusortieren, sondern darum, diese strategisch zu handhaben. In bestimmten Branchen stellt dies zwar ein Risiko dar, in anderen ist es jedoch angesichts saisonaler Kampagnen oder Dienstleistungsverpflichtungen eine notwendige Investition. Der Schlüssel liegt in der Transparenz: Durch die Integration von Lösungen wie einem Lagerverwaltungssystem (LVS) lässt sich veralteter Bestand von taktischem Bestand unterscheiden, wodurch der Cashflow optimiert wird, ohne die Reaktionsfähigkeit auf den Markt zu beeinträchtigen. Durch die Umwandlung der Bestandskontrolle in einen Wettbewerbsvorteil schaffen Unternehmen eine agile, kosteneffiziente und vor allem resiliente Lieferkette.

Slow Moving Inventory in 5 Fragen

Was versteht man unter Slow Moving Inventory?

Slow Moving Inventory sind Produkte mit geringer Nachfrage, deren Verkauf viel Zeit in Anspruch nimmt und die Kapital im Lager binden. Dazu gehören Rohstoffe bis hin zu Fertigprodukten, die über längere Zeiträume hinweg unverkauft bleiben. Die Einstufung hängt von der Branche und dem Lebenszyklus des jeweiligen Artikels ab. Nach dem Pareto-Prinzip wird jedoch als Bestand mit Umschlag C derjenige definiert, der 50 % der SKUs ausmacht, aber nur 5 % der Lagerbewegungen oder Umsätze generiert.

Wie lassen sich Bestände mit hohem und niedrigem Umschlag erkennen?

Zur Ermittlung dieser Artikel wird das Pareto-Prinzip mittels der ABC-Klassifizierung angewendet. Produkte mit hohem Umschlag (Klasse A) machen 20 % der Artikel aus und generieren 80 % des Umschlags. Am anderen Ende stehen die Artikel mit geringem Umschlag (Klasse C), die zwar 50 % der SKUs ausmachen, jedoch nur 5 % des Gesamtumsatzes ausmachen.

Wie berechnet man einen niedrigen Lagerumschlag?

Im Allgemeinen wird ein Produkt, das länger als 180 Tage ohne Ausgänge bleibt, als Bestand mit geringem Umschlag (Slow Moving Inventory) eingestuft, wobei diese Zahl jedoch von der Branche und dem jeweiligen Produkt abhängt. Allerdings gibt es strategische Ausnahmen, wie beispielsweise den vorzeitigen Einkauf von Warenbeständen für mittelfristige Kampagnen oder vorbeugende Überbestände, bei denen bewusst Bestände angehäuft werden, um Arbeitsspitzen in den kommenden Monaten abzufangen.

Wie lässt sich Slow Moving Inventory vermarkten?

Um Slow Mover zu verkaufen, können Sonderaktionen (2 für 1), Rabatte oder Verbesserungen im Marketing und bei der Verpackung zum Einsatz kommen. Sollten diese Strategien nicht zum Erfolg führen, können Spenden aufgrund ihrer steuerlichen Vorteile oder der Verkauf in Losen an Liquidatoren in Betracht gezogen werden, um Platz zu schaffen und Kapital zurückzugewinnen.

Wie lässt sich Slow Moving Inventory verhindern?

Zur Vermeidung der Anhäufung von Slow Moving Inventory muss ein Lagerverwaltungssystem eingesetzt werden. Damit lassen sich Ladenhüter erkennen und die Nachfrage analysieren, um den Einkauf entsprechend anzupassen. Durch die Optimierung der Bestandsschwellen und die Aushandlung häufigerer Lieferungen sowie kleinerer Chargen mit den Lieferanten lässt sich ebenfalls mehr Flexibilität gewinnen, wodurch Überbestände vermieden werden.

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